Engel IB240 Manuale Utente Pagina 674

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Gotthard 1781, Gr. St. Bernhard 1807); sie verdient auch weiteres Interesse desshalb, weil schon
im Jahre 1830 ein vom Breslauer Mechaniker Pinzger konstruirtes Anemometer daselbst
aufgestellt wurde.
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)
[Sachsen, 1828 ff.] Bis zum Jahre 1828 kann von einem Systeme meteorologischer
Beobachtungen im Königreich Sachsen nicht wohl die Rede sein. Frühzeitig (1567) wurde zwar
schon in Dresden, später auch in Leipzig, Löbau, Meissen, Zittau und in dem benachbarten
Johnsdorf beobachtet, wie auch die Abhandlung J. G. Köhler’s „Von dem sächsischen Klima“
(1772) von einigen anderen Orten Beobachtungsresultate aufweist; doch sind korrespondirende
Beobachtungen mit verglichenen Instrumenten erst im oben genannten Jahre begonnen worden.
Der im Jahre 1827 zum Inspektor des mathematischen Salons in Dresden ernannte Lohrmann
war es, der in Altenberg, Chemnitz, Freiberg, Leipzig, Lichtentanne, Meissen, Oberwiesenthal,
Weesenstein, Zittau und Zwickau geeignete Personen zu gemeinschaftlicher regelmässiger
Beobachtung zu finden wusste, während er selbst zu Dresden in dreistündigen Intervallen von 6
a
bis 9
p
den Stand der genau verificirten Instrumente aufzeichnete. Leider gingen mit dem 1840
erfolgten Tode Lohrmann’s die
1) Gedrucktes Cirkular vom damaligen Sekretär Brewster gezeichnet; in deutscher Uebersetzung in Sclhweigger’s
Journ. XLVI, 1826 p. 481.
2) Meines Wissens ist es die Gipfelstation auf dem Dodabetta in Indien gewesen, auf der zuerst im J. 1847 ein
brauchbarer Anemograph funktionirt hat.
[Sp. 931/932:]
Beobachtungen theilweise wieder ein und wurden eigentlich nur in Dresden (math. Salon) und in
Zittau (Dreverhoff) mit der gewünschten Regelmässigkeit fortgeführt.
Ueber die weiteren Versuche, ein meteorologisches Beobachtungssystem im Königreich Sachsen
zu begründen, berichtet Bruhns [Leipzig (B) I, 1 p. 4 ff.] Folgendes:
„Auf Anregung eines 1833 gebildeten Comites für Klimatologie Sachsens in der Gesellschaft für
Natur- und Heilkunde zu Dresden wurden Beobachtungen der periodischen Erscheinungen im
Thier- und Pflanzenreiche angestellt, und die für ein Jahr von 15 Beobachtern erhaltenen
Resultate hat die genannte Gesellschaft auf zwei den Protokollauszügen für 1833 beigefügten
lithographirten Blättern gegeben ...
Der verstorbene Gymnasiallehrer C. F. Sachse in Dresden erliess 1847 am 1. März als Redacteur
der „Naturhistorischen Zeitung“ an alle Forscher und Naturfreunde des Vaterlandes einen
Aufruf, worin er „„Zu genauen, sorgfältigen, ununterbrochenen Beobachtungen aller
periodischen Erscheinungen und Veränderungen, die in unserem Klima wie in allen gemässigten
Himmelsstrichen einen so entschiedenen Einfluss auf die Entwickelung aller Organismen
ausüben““ aufforderte. Es bildeten sich Vereine in Meissen, Bautzen, Bischofswerda,
Schneeberg, Waldheim, aber leider mit wenig Erfolg. Sachse selbst war fast der Einzige, der seit
1847 solche Beobachtungen ausführte und die Resultate jährlich, monatlich und später täglich in
verschiedenen Zeitschriften publicirte, und durch seine unermüdliche Ausdauer haben wir eine
zusammenhängende Reihe von Beobachtungen über 16 Jahre [meist 6mal tgl.] ...
Im Jahre 1855 erstattete der Director der polytechnischen Schule zu Dresden, Herr Geh.
Regierungsrath Dr. Hülsse, dem Ministerium des Innern einen Bericht über die Absicht der
naturforschenden Gesellschaft in Dresden, wonach man ausser Dresden, Tharandt, Freiberg,
Leipzig noch Plauen, Annaberg; Chemnitz, Altenberg, Zittau, Strehla und Struppen, Stolpen,
Moritzburg, Königsbrück, Grossenhain und Pomritz zu Beobachtungsstationen vorschlug. Die
Sache ruhte noch mehrere Jahre; 1861 wurden in einigen Forsten zur Ermittlung der
Frostschäden Temperaturbeobachtungen angestellt, und auf Vorschlag der Herren Oberforstrath
von Berg und Professor Dr. Krutzsch
verordnete das Finanzministerium die Errichtung von vier
meteorologischen Stationen in Forsthäusern, behielt sich aber eine grössere Ausdehnung bis
nach Erfolg der Vernehmung mit dem Ministerium des Innern vor. Die vier Forststationen
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